Pflege eines alleinlebenden, 46-jährigen Herrn (180 cm/95 kg) in Ulm, der nach einer Rückenmarksverletzung vom Hals abwärts gelähmt ist (Tetraplegie). Er ist geistig vollkommen in Ordnung, kommuniziert problemlos und beschäftigt sich tagsüber größtenteils selbstständig mit dem Computer, Tablet, Lesen und seinen Interessen. Der Herr bewegt sich mit einem Elektrorollstuhl und ist nicht dauerhaft ans Bett gefesselt. Bei der Körperpflege, beim Anziehen, Essen und bei anderen alltäglichen Verrichtungen ist er jedoch vollständig auf Hilfe angewiesen. Transfers zwischen Bett und Rollstuhl erfolgen mittels eines elektrischen Deckenlifters, sodass die Pflegekraft ihn nicht manuell heben muss. Ein Pflegebett und weitere notwendige Hilfsmittel stehen zur Verfügung. Der Herr hat einen permanenten suprapubischen Blasenkatheter und ein Kolostoma. Die Pflegekraft entleert nach Bedarf den Urinbeutel und wechselt die Stomabeutel. Der ambulante Pflegedienst kümmert sich um Kompressionsstrümpfe und Medikamente. Der Tagesablauf ist regelmäßig und vorgegeben. Am Morgen gegen 9:00 Uhr erfolgen das Anziehen, die Körperpflege und der Transfer mittels Lifter in den Rollstuhl. Tagsüber müssen Mahlzeiten gereicht, Getränke nachgefüllt, der Urinbeutel entleert und nach Bedarf der Stomabeutel gewechselt werden. Am Nachmittag legt sich der Klient für eine bestimmte Zeit hin und wird anschließend mittels Lifter wieder in den Rollstuhl transferiert. Die abendliche Pflege beginnt etwa um 21:00 Uhr und umfasst Körperpflege, Transfer ins Bett, Auskleiden, Hautinspektion, Lagerung und das Anschließen des Nachturinbeutels. Gegen 23:00 Uhr benötigt er noch kurzfristig Hilfe vor dem Schlafengehen. Zwischen den einzelnen Verrichtungen beschäftigt sich der Klient größtenteils selbstständig. Zu den Aufgaben gehören auch Kochen, Waschen und die allgemeine Haushaltsführung. Eine Reinigungskraft kommt alle 14 Tage. Eine regelmäßige Nachtarbeit ist nicht erforderlich. Hilfe in der Nacht kann nur ausnahmsweise notwendig sein, z.B. bei Problemen mit dem Stoma oder bei Verschleimung. Der Klient kann die Pflegekraft über Alexa rufen. Am Dienstag und Samstag kümmert sich von etwa 12:00 bis 18:30 Uhr die Familie um den Klienten, und die Pflegekraft hat in dieser Zeit frei. Am Montag und Donnerstag Vormittag kommt die Physiotherapeutin und am Sonntag Vormittag die langjährige Pflegerin, die die größere Körperpflege und das Duschen übernimmt.
Pflege eines alleinlebenden, 46-jährigen Herrn (180 cm/95 kg) in Ulm, der nach einer Rückenmarksverletzung vom Hals abwärts gelähmt ist (Tetraplegie).
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Pflege eines 93-jährigen Herrn mit altersbedingter Schwäche, Herzinfarkt in der Vergangenheit und Mobilitätseinschränkungen